Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 06/2026
Alle Lieferungen und Leistungen der IT-Solution Suchanek und Wessel GbR (nachfolgend „Auftragnehmer") an Dritte (nachfolgend „Kunde") erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit Auftragserteilung erkennt der Kunde diese Bedingungen an.
Diese Bedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 310 Abs. 1 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich in Textform zustimmt.
Änderungen dieser AGB werden dem Kunden rechtzeitig, in der Regel mit einer Frist von vier Wochen, in Textform mitgeteilt. Bei Änderungen zu Ungunsten des Kunden kann dieser den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderung fristlos zum Monatsende kündigen.
(1) Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen:
IT-Dienstleistungen und Beratung
Erstellung und Betrieb von Webseiten
Webhosting und Domainverwaltung
Wartung und technische Betreuung
Software-as-a-Service (SaaS) Anwendungen
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung in Textform.
Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch Bestätigung in Textform durch den Auftragnehmer zustande.
(1) Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Zahlungen sind innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug entstehen gesetzliche Verzugszinsen gem. § 288 BGB. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen bei Zahlungsrückstand vorübergehend zu sperren. Sämtliche Forderungen aus dem Vertragsverhältnis werden in diesem Fall sofort fällig.
(4) Bei wiederkehrenden Leistungen (SaaS, Hosting, Wartung) können Preisanpassungen mit vier Wochen Vorlauf in Textform mitgeteilt werden. Der Kunde ist berechtigt, bei einer Preiserhöhung bis zum Wirksamwerden außerordentlich zu kündigen.
Bei Stornierung eines Auftrags auf Kundenwunsch ist der Auftragnehmer berechtigt, 15 % des vereinbarten Rechnungswertes als pauschale Entschädigung geltend zu machen, sofern kein höherer nachgewiesener Schaden vorliegt.
(1) Leistungen und Lieferungen erfolgen zum in der Auftragsbestätigung genannten Termin. Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden verlängern Fristen entsprechend.
(3) Sobald eine Ware auf Wunsch des Kunden versandt wurde, geht die Gefahr mit Absendung auf den Kunden über. Bei Abholung geht die Gefahr mit der Übergabe über.
(1) Der Kunde stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
(2) Der Kunde ist für Inhalte, Daten und deren rechtliche Zulässigkeit selbst verantwortlich.
(3) Der Kunde verpflichtet sich, bereitgestellte Systeme und Zugänge nicht zur Verbreitung rechts- oder sittenwidriger Inhalte zu nutzen. Bei Verstößen ist der Auftragnehmer berechtigt, Leistungen ohne Vorankündigung einzustellen. Der Kunde stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einem solchen Verstoß resultieren.
(1) Erstellung von Webseiten, Software oder Konzepten erfolgt nach Aufwand oder Festpreis gemäß Vereinbarung.
(2) Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung auf den Kunden über.
(3) Änderungen nach Abnahme gelten als zusätzliche Leistungen und werden gesondert berechnet.
(1) Der Auftragnehmer stellt Hosting-Leistungen im vereinbarten Umfang bereit.
(2) Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn ausdrücklich vereinbart.
(3) Wartungsarbeiten können zu kurzfristigen Ausfällen führen. Der Auftragnehmer bemüht sich, den Kunden rechtzeitig zu informieren.
(4) Der Kunde ist für die Inhalte seiner gehosteten Systeme verantwortlich. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(5) Nach Vertragsende wird die gehostete Internetpräsenz vom Server genommen. Kundendaten werden gelöscht, sofern der Kunde nicht spätestens zum Vertragsende deren Herausgabe in Textform verlangt.
(1) Domains werden im Auftrag und für Rechnung des Kunden registriert. Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit einer bestimmten Domain.
(2) Bei Domains als Bestandteil eines Hosting-Vertrages endet die Bereitstellung mit Beendigung des Hauptvertrages. Anfallende Kosten bis zur Vertragsbeendigung trägt der Kunde.
(3) Für separat abgeschlossene Domain-Verträge gilt die auf dem Auftrag angegebene Kündigungsfrist. Die Reservierung verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf des Berechnungszeitraums gekündigt wird. Bei vorzeitiger Kündigung erfolgt keine Erstattung für die Restlaufzeit.
(4) Nach Vertragsende kann die Domain auf den Kunden übertragen oder freigegeben werden.
(1) SaaS-Produkte werden für die Dauer des Vertrages bereitgestellt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.
(3) Der Funktionsumfang kann weiterentwickelt oder angepasst werden, sofern der Vertragszweck erhalten bleibt.
(4) Bei Vertragsende werden Kundendaten auf Anfrage in einem gängigen Format herausgegeben und anschließend gelöscht.
(5) Missbräuchliche Nutzung ist untersagt. Bei Verstößen ist der Auftragnehmer berechtigt, den Zugang ohne Vorankündigung zu sperren.
(1) Support erfolgt im Rahmen der vereinbarten Leistungen.
(2) Es besteht kein Anspruch auf sofortige Bearbeitung ohne gesonderte SLA-Vereinbarung.
(3) Der Auftragnehmer bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine permanente Störungsfreiheit ohne gesonderte Vereinbarung.
(1) Es gelten die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen, insbesondere die DSGVO.
(2) Sofern der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
(3) Der Kunde bleibt Verantwortlicher für seine Daten im Sinne der DSGVO.
(1) Der Auftragnehmer erstellt technische Backups, sofern vereinbart.
(2) Der Kunde bleibt selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich, soweit nichts anderes vereinbart wurde. Ein Anspruch auf Wiederherstellung ohne gesonderte Vereinbarung besteht nicht.
(1) Verträge laufen auf unbestimmte Zeit, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(2) Beide Parteien können das Vertragsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündigen, erstmals nach Ablauf von zwölf Monaten ab Vertragsbeginn.
(3) Erfolgt keine fristgerechte Kündigung, verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat.
(4) Die Kündigung bedarf der Textform. Maßgeblich ist der Zugang beim Empfänger.
(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei erheblichem Zahlungsverzug oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsrückständen, rechtswidriger Nutzung oder sonstigen erheblichen Verstößen gegen diese AGB Leistungen vorübergehend zu sperren, ohne dass dies eine Kündigung darstellt.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für Inhalte, die der Kunde auf bereitgestellten Systemen veröffentlicht. Der Kunde stellt den Auftragnehmer von allen daraus entstehenden Ansprüchen Dritter frei.
(4) Für Störungen auf Übertragungswegen oder Einrichtungen Dritter haftet der Auftragnehmer nur im Rahmen der ihm gegenüber diesen Dritten zustehenden Ansprüche.
(1) Alle Rechte an Software, Designs, Konzepten und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben beim Auftragnehmer bis zur vollständigen Zahlung.
(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die vereinbarten Nutzungsrechte. Kostenvoranschläge und Beratungsunterlagen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
Beim Erwerb von Softwareprodukten Dritter erhält der Kunde eine Lizenz zur Nutzung gemäß den Lizenzbestimmungen des jeweiligen Herstellers. Die Softwareprodukte bleiben geistiges Eigentum des Lizenzgebers.
(1) Rechte und Ansprüche des Kunden dürfen nur mit vorheriger Zustimmung in Textform abgetreten oder verpfändet werden.
(2) Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Kunde Kaufmann oder juristische Person des öffentlichen Rechts ist.
(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Dies gilt auch für den Verzicht auf dieses Erfordernis.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.